
Was bildet sich?
Momentaufnahmen
Seit den Jahren, in denen ich in der Erwachsenbildung tätig bin, frage ich mich immer wieder, was sich bei den Menschen bildet. Aus Sicht der Teilnehmenden stehen dabei an erster Stelle die Erweiterung von Fachwissen und von konkreten Fähigkeiten.
fachlich weiterkommen
Wissenshunger
Informationsbedarf
Fähigkeiten erweitern
Die Menschen möchten fachlich weiterkommen. Da ist der Wissenshunger und der Informationsbedarf. Oft geht es auch darum, Überblick zu gewinnen, sich persönlich mit einer Frage bzw. mit einer Aufgabe zu verbinden und dies ganzheitlich in den Betriebs- und Arbeitszusammenhänge zu betrachten. Ich gebe diesen Momenten Zeit. So können sich individuelle Relevanzsysteme bilden. Dabei erlebe ich, dass dies von Teilnehmenden zu Momenten der Rekreation und Erneuerung wird. Wissen, das atmet.
persönlich wachsen
Zusammenhänge ergründen
Motivation erneuern
Mitgestaltung
Ich arbeite mit einem Entwicklungsverständnis, das den ganzen Menschen anspricht. Ich stelle Fragen an das Thema, an das Du und an das Ich. Ebenso stelle ich Fragen an das Verhältnis zur Umgebung und an die sozialen, ökologischen und ökonomischen Beziehungsgefüge. Dabei entsteht Wissen, das Sichtweisen verbindet.
eigene Verhältnisse reflektieren
eigenes Tempo finden
Erkennen
individuelle Ergebnisse
Menschen in einer Seminargruppe sind gleichzeitig unterwegs. Fachimpulse, Fragen und Arbeitsweisen setzen den gemeinsamen Rahmen. Ich leite in dem Bewusstsein, dass jede Person ein eigenes Tempo, ein eigenes Relevanzsystem, eigene Erfahrung, eigenes Empfinden und eine eigene Fähigkeit zur Beobachtung und zur Reflektion hat. Ich lasse Platz, um individuell arbeiten zu können. Wertvolle Ressource ist neben der Einzelarbeit, das Gespräch mit anderen Teilnehmenden, sowie die Arbeit mit Bewegung und mit Farben.



Bildung atmet
Atmen und erwärmen sind zwei grundlegende Lebensprozesse. Wenn Bildung atmet, wenn Wissen atmet, verstehe ich das als Einladung im Rhythmus, mit der Leichtigkeit und mit der Tiefe des Ein- und Ausatmens zu arbeiten. Der Atemstrom durchdringt uns. Im Einatmen mache ich mich vertraut mit der Umgebung, die Sinne öffnen sich, es kommt zur Begegnung. Im Ausatmen steht der Austausch, der eigene Ausdruck und es steht dort das Loslassen und Erkennen.
ein Phänomen wahrnehmen, beobachten, beschreiben
Freude am Üben entwickeln
Aufgaben erkennen & neu annehmen
schauen, wie andere es machen
Bildung verbindet
Diskurse, Erfahrungsaustausch und Reflektionen ermöglichen, dass sich vermeintlich Festgefahrenes lösen und in neue Zusammenhänge setzen kann. Die Beziehung zu den Arbeitsinhalten kommt in Bewegung. Verbindungen können neu geknüpft oder neu vergewissert werden. Zunehmend werden die äußeren Anregungen zu eigener Substanz. Wissen individualisiert sich. Diese Momente unterstütze ich durch Wahrnehmungsübungen, Bewegung und Naturbetrachtungen. Neues entsteht. Damit geht der Moment einher, Vertrauen zu fassen in die eigene Resonanz und sich das Eigene zuzugestehen.
was ist dein/ihr Herzensanliegen?
Bildung bewegt
Die Unterstützung von Fach- / Lern- oder Klärungsprozessen durch Bewegung und durch künstlerische Arbeiten berührt. Der Kopf wird frei, es ist ein unmittelbares Erleben der Seele. Dieses steht direkt mit dem zu bewegenden Thema und dem eigenen Handlungsimpuls in Bezug. Das wird als einzigartig erlebt und – auch das ist mir wichtig – die Teilnehmenden fühlen sich nach einem langen Tag noch frisch. Es ist klar, dass wir viel gearbeitet haben. Doch der Prozess nährt die Menschen und die auftraggebenden Unternehmen.